Was hat eine Muskatreibe mit Medizin zu tun?

Die Muskatreibe aus der Sammlung des Museums. Foto: DMMI

Mittagsvisite im Deutschen Medizinhistorischen Museum am Dienstag, den 17. Dezember um 12.30 Uhr. Der Eintritt ist frei.

Am kommenden Dienstag um 12.30 Uhr stellt Museumsdirektorin Marion Ruisinger in der halbstündigen Mittagsvisite des Deutschen Medizinhistorischen Museums ein kleines Instrument vor, das man gar nicht in einer medizinhistorischen Sammlung vermuten würde: eine Muskatreibe. Tatsächlich wurden Muskatnuss und Muskatblüte aber nicht nur für die adventliche Bäckerei verwendet, sondern auch für die Herstellung von Arzneimitteln. Daher eröffnen sich bei der Beschäftigung mit dem exotischen Gewürz und seiner Handhabung überraschend viele Bezüge zur Diätetik und Medizin. Aber auch kulturhistorisch lassen sich an die Muskatnuss interessante Fragen anknüpfen, etwa nach der Ernte, dem Transport, dem Handel und dem Wert des exotischen Gewürzes in Mittelalter und Früher Neuzeit.

Die Mittagsvisite findet im Seminarraum „Christa Habrich” statt, der Eintritt ist frei.