Schlaflos und reizbar – was Corona mit den Bayern macht

24 Prozent der Bayern sind durch Corona reizbarer geworden, jeder zehnte schläft schlechter. Das hat eine Umfrage im Auftrag der Techniker Krankenkasse ergeben.

“Durch Corona hängt in vielen bayerischen Familien der Haussegen schief”, so Christian Bredl, Chef der TK in Bayern. Bei der Umfrage “Corona 2020” des Meinungsforschungsinstituts Forsa im Auftrag der Techniker Krankenkasse (TK) gaben jeweils 24 Prozent der bayerischen Befragten an, dass sie leichter reizbar sind als zuvor und dass es bei ihnen mehr Spannungen in der Familie gibt als vor der Corona-Pandemie. Das sind deutschlandweit die schlechtesten Werte. Bundesweit sind nur 17 Prozent der Befragten leichter reizbar als vor Corona und nur bei 16 Prozent gibt es mehr Spannungen in der Familie als vorher.

Vor allem in Großstädten über 500.000 Einwohnern, in denen man dicht aneinander wohnt und vergleichsweise wenig Platz im Freien ist, sind die Menschen laut Studie leichter gereizt. Bredl: “Diese Großstadt-Situation scheint eher zu Spannungen führen.”

Die Corona-Pandemie kann auch den Schlaf negativ beeinflussen. 14 Prozent der Bayern schlafen wegen Corona schlechter.

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Foto: yanalya