Keinen Menschen ausgrenzen

Foto: Freepik/jcomp

Die Selbsthilfegruppe Neurofibromatose startet Kontakt- und Informationsangebot in Ingolstadt.

Eine Gesellschaft, in der kein Mensch ausgegrenzt wird und für jeden die soziale Teilhabe gesichert ist, ist das möglich? Das Konzept der sozialen Inklusion findet viel Zustimmung. Aber klappt auch der Praxistest?

Die Selbsthilfegruppe Neurofibromatose Typ 1 (NF 1) lädt ein, diesen Fragen im sozialen Alltag und direktem Kontakt nachzugehen.
Soziale Einschränkungen erleben von der Krankheit NF1 Betroffene vor allem, wenn Neurofibrome im Hautbereich gehäuft sichtbar werden. Obwohl keinerlei Ansteckungsgefahr bei dieser vererbbaren genetischen Mutation besteht, weckt dieses Anders-Aussehen bei manchen Menschen Kontaktängste. Ablehnung und Ausgrenzung auf der einen, sozialer Rückzug auf der anderen Seite kann die Folge sein. Dazu kommt, dass ein Leben mit sozialen Ängsten beide Seiten krank machen kann.
Die Selbsthilfegruppe macht den ersten Schritt zu einem positiven Miteinander und lädt an zwei Tagen dazu ein, in Kontakt und an Informationen zu kommen. Dabei werden anfängliche Kontaktängste ernst genommen und im gemeinsamen Gespräch abgebaut.

Die Selbsthilfegruppe Neurofibromatose Typ 1 (NF 1) heißt Sie an zwei Infoständen willkommen:
Mittwoch, 12. Juni Wochenmarkt in Höhe Mauthstraße 8 ab 8 Uhr
Mittwoch, 19. Juni Westpark, Eingang A, ab 8:30 Uhr