Behandlungsmethoden bei Multiple Sklerose

Foto: Klinikum Ingolstadt

Spezialisten informieren am 20. November im Klinikum Ingolstadt – Eintritt frei.

Muskelschwäche, Empfindungsstörungen, Sprachfehler: nur einige Symptome bei Multiple Sklerose (kurz MS), eine chronisch-entzündliche Krankheit, die das zentrale Nervensystem betrifft. Die Krankheit hat vielfältige Erscheinungsbilder und äußert sich bei Betroffenen unterschiedlich. Dr. Julia Collado Seidel, Fachärztin für Neurologie im Klinikum Ingolstadt, und Stefan Brenner, Facharzt für Neurologie im Medizinischen Versorgungszentrum Ingolstadt, informieren am Mittwoch, 20. November, über bewährte und neue Behandlungsmethoden sowie die Aktualisierung der Leitlinienempfehlung. Die Veranstaltung findet um 17:30 Uhr im großen Veranstaltungsraum „Oberbayern“ im Klinikum statt.

Rund 120.000 Menschen in Deutschland sind an MS erkrankt. Mehrheitlich Frauen im Alter zwischen 20 und 40 Jahren. Damit ist MS die häufigste Autoimmunerkrankung, die im Erwachsenenalter zu bleibenden Behinderungen führen kann.

Die Ursachen sind bislang nicht geklärt. „Multiple Sklerose ist derzeit nicht heilbar, aber behandelbar“, weiß Stefan Brenner. Die Behandlung konzentriert sich darauf, die Entzündungsaktivität zu vermeiden oder zu unterdrücken. An der Stärke der Entzündung orientiert sich auch die Therapie, die deshalb sehr individuell ist. Hierfür stehen mittlerweile zahlreiche verschiedene Medikamente zur Verfügung. „Dank intensiver Forschung wird MS immer besser verstanden und die Therapien weiterentwickelt“, erklärt Dr. Julia Collado Seidel: „Wir können viel für die Betroffenen tun, wichtig ist jedoch, dass die Multiple Sklerose frühzeitig erkannt wird.“

Über die Behandlungsmöglichkeiten und Empfehlungen informieren die beiden Spezialisten im Rahmen der Reihe „Gesundheit im Fokus“ im Klinikum Ingolstadt. Eingeladen sind alle Interessierten. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich, der Eintritt ist frei.